Kfz Daten
Die Marke Buick, assoziiert mit den majestätischen Chrom-Palästen auf den staubigen Highways Amerikas, gehört zweifelsohne zu den Automobil-Legenden der Neuen Welt. Buick-Modelle kann man in Hollywood-Blockbusters, Musik-Clips, aber auch als Hauptfiguren in Büchern, Rock-, Pop- und Country-Songs.
Gegründet wurde das Unternehmen am 19. Mai 1903 in Michigan. Sein erster Besitzer und langjähriger Geschäftsführer ist ein Motor-begeisterter Mann namens David Dunbar Buick. Die Jahre der Selbstständigkeit dauern aber nicht lange und angesichts der zur Zeit scharfen Konkurrenz in der Automobilbranche, verkauft Buick seine Rechte an William Durant, dem mächtigen Besitzer des General Motors-Konzerns.
In den Folgejahren entwickelt sich Buick schnell zu einem der erfolgreichsten Automobilmarken in den USA und etabliert sich in der Nachkriegszeit sogar zum Symbol der gesamten amerikanischen Industrie.
Innerhalb des General Motors-Konzerns soll die Marke Buick diejenigen Käuferschichten ansprechen, die sich Luxusautos wie Cadillac oder Chevrolet nicht leisten können. Somit wird Buick zum Auto der Jugend – Car of the Young.
Seit den 80ern muss die Marke allerdings ums Überleben kämpfen. Der Grund dafür ist, dass sich gerade die jüngeren Käuferschichten zunehmend an europäischen und japanischen Automobilmarken im oberen Modellsegment orientieren.
Die Traditionsmarke Buick stand in den letzten Jahren auf der Kippe. Bei General Motors sind Stimmen laut geworden, die bei anhaltendem Misserfolg ein Ende der klassischen Marke fordern. Offensichtlich übersahen aber die GM-Spezialisten, dass an erster Linie die Vernachlässigung der Markenpflege dazu geführt hat, dass Buick innerhalb des GM-Konzerns ein Schatten-Dasein führt. Nun gibt es aber wieder Hoffnung. Völlig überarbeitete Modellreihe soll das positive Image des Herstellers von klassischen Automobilen wieder beleben. Momentan besteht die Angebotspalette von Buick aus fünf Modelllinien – Lacrosse, Lucerne, Rendezvous, Rainier und Terraza.
Das neuste Modell ist die Luxuslimousine Lucerne, die im Modelljahr 2006 vorgestellt wurde. Diese trat damals an die Stelle der etwas veralteten Le Sabre und Park Avenue.
Die Top-Motorisierung des Fronttrieblers besitzt einen vom Cadillac-Northstar-Motor abgeleiteten 4,6-Liter-Achtzylinder mit Vierventiltechnik. Ab Modelljahr 2007 wird auch das unmoderne Viergang-Getriebe durch eine Sechsgang-Automatik ersetzt. Der Lucerne erfreut sich momentan einer sehr guten Kundenresonanz. Das liegt vor allem an der üppigen Ausstattung und modernsten Technologie. So verfügt das Modell über ein Fahrwerk mit elektronisch verstellbaren Stoßdämpfern und bietet eines für die US-Verhältnisse sehr üppige Sicherheitspaket: ESP sowie kombinierte Kopf- und Seiten-Airbags.