Kfz Daten
Die Geschichte der DAEWOO-Automobilsparte reicht weit zurück, genauer betrachtet bis 1937. In diesem Jahr beginnt die National Motors Company auf dem heutigen DAEWOO-Werksgelände in Pupyong Lastwagen herzustellen. Im Jahr 1962 wird der Name des Unternehmens geändert und die National Motor Company produziert fortan als Seanar Motor Company. In diesen Jahren arbeitet Seanar eng mit dem japanischen Konzern Toyota zusammen, was die koreanische Industrie einen gewaltigen Schritt nach vorne bringt.
Auf Koreanisch heißt DAEWOO ”Großes Weltall“. Der Konzern gehört heute zu den größten Unternehmen Asiens und ist aufgeteilt in DAEWOO International, DAEWOO Engineering & Construction und DAEWOO Corporation. Das Konglomerat ist allerdings nicht nur auf dem Automobilmarkt vertreten, sondern auch in Stahlverarbeitung, Schiffbau und sogar Finanzgeschäft.
Im Jahr 1962 wird der Name des Unternehmens geändert und die National Motor Company produziert fortan als Seanar Motor Company. In diesen Jahren arbeitet Seanar eng mit dem japanischen Konzern Toyota zusammen, was die koreanische Industrie einen gewaltigen Schritt nach vorne bringt.
1967 wird Seanar Motor Company in DAEWOO Industrial umbenannt. Als Gründer gilt der langjährige Chef des Konzerns Kim Woo Choong. In den ersten Jahren wird die Produktion mit starker staatlichen Finanzierung unterstützt. Zu dieser Zeit engagiert sich die Südkoreanische Regierung in vielfacher Hinsicht für das Wachstum und die Entwicklung des Landes: Export, Mechanisierung und Industrialisierung werden durch staatliche Subventionen gefördert. Anfang der 70er Jahre wendet sich DAEWOO dem Schiffsbau zu und gründet mehrere Partnerschaften mit europäischen und nordamerikanischen Unternehmen. Die Produktpalette erweitert sich sogar auf Flugzeuge und Helikopter, die in die USA exportiert werden. 1972 wird die Kooperation mit Toyota beendet und DAEWOO gründet gemeinsam mit dem amerikanischen Automobilhersteller General Motors den Merger GM Korea und schafft so die Basis für eine internationale Expansion.
1983 wird das Unternehmen in DAEWOO Motor Co. umbenannt und 10 Jahre später trennt sich der Konzern von dem US-Amerikanischen Partner. Das ist ein entscheidender Schritt, der DAEWOO nicht nur als den führenden Automobilhersteller Südkoreas etablieren wird, sondern auch als einen der bedeutendsten Unternehmen der Automobilindustrie weltweit. Im Jahr 1995 werden Fahrzeuge mit der Marke DAEWOO zum ersten Mal auf dem europäischen Markt vertrieben – das sind zunächst die Modelle Espero und Nexia. 1997 werden die Modelle Lanos und Nubria eingeführt, die eine neue technische und Designer-Linie der DAEWOO-Automobile darstellen. Ein Jahr später wird es Zeit für den Kleinwagen Matiz, der schnell zu einem Publikums- und Medienliebling wird.
Wegen einer schweren finanziellen Krise gegen Ende des 20. Jahrhunderts beschließt das Management des Unternehmens, sich vom Automobilsektor zu trennen. Die Sparte wird an General Motors verkauft, womit es zu der Gründung von GM DAEWOO Car & Technology Company kommt. Seit Februar 2005 vermarktet der neue Besitzer seine Fahrzeuge auf dem europäischen Markt als Chevrolet. Als erstes Modell unter dem neuen Namen erscheint der dreitürige Kalos. Das Auto wird weiterhin in Korea gebaut, wie auch sein Vorgänger – der Matiz, der ab Mai 2006 in einer neuen Version erhältlich ist.
Am 25. Mai 2006 wurde der langjährige Chef und DAEWOO-Gründer Kim Woo Choong wegen Bilanzfälschung zu 10 Jahren Haft verurteilt. Die Haftstrafe wurde im Berufungsverfahren auf 8,5 Jahre reduziert. Der ehemalige Manager muss außerdem mehr als 20 Milliarden Dollar an unterschlagenem Geld zurückzahlen.
Am 15. Januar 2003 stellte DAEWOO Electronics in Seoul sein neues Corporate Design und neues Logo vor. Das neue Unternehmen kommuniziert nun seine Eigenständigkeit mit dem eigenen Markenzeichen – die Buchstaben D und E in der Komposition stehen für die enge Beziehung des Unternehmens zu seinen Kunden und die rote Farbe symbolisiert Stabilität und Verlässlichkeit.
Für das Design der neusten Modelle hat die Unternehmensführung die bekanntesten Automobildesigner engagiert, um eine perfekte Harmonie aus höchster Technologie und Eleganz anbieten zu können. Für den neuen Lacetti zum Beispiel ist der Star-Designer Giugaro verantwortlich – der Lacetti besticht mit glanzvoller Optik und geschmackvoller Extravaganz. Keilförmig läuft das Auto mit leicht abfallender Gürtellinie nach vorne in Richtung Kühlergrill zu. Für den Vortrieb sorgen wahlweise drei Benzinmotoren mit vier Zylindern und Leistungen zwischen 95 und 122 PS. Den Spurt von 0 bis 100 km/h schafft der Lacetti in überzeugenden 9,5 Sekunden. Der Benzinverbrauch ist auch ansprechend sparsam: das Modell begnügt sich mit 7,8 Liter pro 100 km.
Der Rezzo lässt in der Klasse der beliebten Minivans kaum Wünsche offen. Das Modell fällt sofort durch sein selbstbewusstes und angenehm attraktives Äußeres auf. Die Front ist mit dem eindrucksvollen und ungewöhnlichen Grill absolut unverwechselbar. Das Platzangebot in dem Rezzo ist vorne und hinten beachtlich. Die Vordersitze bieten Komfort sogar auf Langstrecken. Der Rezzo wird sowohl als Topmodell (Rezzo 2.0 CDX), als auch mit einem 77 KW- und 105 PS- starken Basisaggregat und 1,6 Litern Hubraum angeboten. Seine Stärken hat der Rezzo im Alltagsverkehr in der Innenstadt oder über Land. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 167 km/h und der durchschnittliche Verbrauch – bei 8,7 Liter Benzin pro 100 km.