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München, den 16. Januar 2008 (k-a) Am letzten Sonntag hat die North American Motor Show in Detroit ihre Tore für die breite Öffentlichkeit geöffnet. Die Veranstaltung gilt als die erste große Ausstellung der Automobilsaison und zeichnet die regierende Tendenzen für das bevorstehende Automobiljahr.
Dieses Jahr machen sich aber unter den Ausstellern Sorgen breit. Die Zeiten, in denen die Vereinigten Staaten mehr als 17 Millionen Autos im Jahr verkauft haben, sind längst vorbei. Bereits im Jahr 2007 schrumpfte der Gesamtabsatz auf 16,1 Mio. Fahrzeuge – das niedrigste Niveau der vergangenen zehn Jahre. Auch für das Jahr 2008 sind die Perspektiven nicht so ganz rosig. Experten rechnen mit einem weiteren Rückgang auf 15,7 Prozent.
Die Finanzkrise auf dem US-Markt zwingt die Hersteller zu besonderen Entscheidungen. Alle werden sich in Detroit von der sparsamen Seite präsentieren. Allen voran möchte Toyota seine Dominanz in diesem Bereich bestätigen. General Motors, der in Detroit den Auftakt für das 100-jährige Jubiläum des Konzerns gibt, stellt ebenfalls eine Hybridversion seines größten sportlichen Geländewagens vor. Der Chevrolet Volt vermindert den Spritverbrauch um 50% und verlässt sich dabei auf Elektrizität. Auch Ford und Chrysler haben Hybrid-Modelle vorbereitet, die auch in Europa erwartet werden.
(k-a)