Öko-Tuning mit Hindernissen    April 21, 2008

München, den 21. April (k-a) Als reine Geldverschwendung bezeichnete das Fachmagazin „Auto Bild“ das Öko-Tuning zur Reduzierung des Spritverbrauchs. Die Aussage basiert auf einem Vergleichstest, der von den Experten der Zeitschrift durchgeführt wurde. Dabei wurden sechs Spritspar-Geräte berücksichtigt. Das Ergebnis zeigt eindeutig: Keines der Verfahren senkte den Treibstoffverbrauch.

Die Palette der Geräte, die untersucht wurden, war äußerst breit und reichte von ganz herkömmlichen Entwicklung bis zu richtig extravaganten Lösungen. Zu der zweiten Gruppe gehören zum Beispiel die Magneten, die den Verbrauch durch positiv beeinflusste Moleküle senken soll. Die Installation ist dabei ganz günstig – für nur 20 Euro ersteht man das Gerät von Zimnol. Dieses konnte aber nichts an dem Verbrauch des Testwagens (Skoda-Octavia) ändern. Unproduktiv blieb auch der Versuch mit dem Luftstromoptimierer von Fuel 24, sowie mit dem System von ESPA zur Erhöhung des Drehmoments.

Zwiespältig blieb das Ergebnis auch bei der neusten Entwicklung, die es auf dem Markt gibt – durch Softwareeingriffe in das Steuergerät wollen Ingenieure die Leistung erhöhen und gleichzeitig den Verbrauch senken. Erfüllt wurde nur der eine Teil der Aufgabe – der Spritverbrauch hat sich lediglich erhöht.

Die Experten kommen zu dem Beschluss, dass das größte Sparpotenzial beim Fahrer selbst liegt – durch das richtige Fahrverhalten lassen sich auch ohne Umbau bis zu 15% Kraftstoff sparen. (k-a)


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