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München, den 25. September (k-a) In Zeiten der großen Wirtschaftskrise, die sich gerade weltweit bemerkbar macht, wird jede der großen Automessen zu einem Fest der gemischten Gefühle. Neue Modelle und Prototypen, soweit das Auge reicht. Ob sich diese jedoch auch verkaufen lassen, bleibt vorerst ungewiss. Im Schatten solch besorgniserregender Umständer müsste eigentlich auch der Pariser Automobilsalon (4. bis 19. Oktober) stehen. Doch gerade jetzt dürfte dies nicht der Fall sein, denn einige Automobilrevolutionen stehen auf dem Programm.
Ein absoluter Höhepunkt ist zum Bispiel der neue Chevrolet Volt – ein elektrisch betriebenes Fahrzeug, das bald im Handel erhältlich sein wird. Es handelt sich um eine innovative Stufenhecklimousine mit einem für die Chevrolet-Verhältnisse revolutionären Design. Noch interessanter ist aber der Antrieb. Unter der Haube sorgen Lithium-Ionen-Akkus für eine durchaus überzuegende Leistung von 111 kW/150 PS und eine Spitzengeschwindigkeit von 161 km/h. Zwar kann man maximal 60 Kilometer fahren, bis die Akkus leer sind, zum Stillstand wird der Vollt dennoch nicht gebracht. Ein Benzintriebwerk schaltet sich automatisch ein und sorgt für die unproblematische Weiterfahrt. Die Batterien kann man allerdings ganz bequem an jeder haushaltsüblichen Steckdose aufladen. In nur drei Stunden sind die Akkus wieder betriebsbereit.
Der Volt ist ab 2010 zuerst in Detroit zu kaufen, ab 2011 ist eine Version für den europäischen Markt geplant, die mit dem Emblem von Opel vermarktet werden soll. (k-a)