Russland a là France    November 3, 2008

München, den 3. November (k-a) Anders als andere Großkonzerne setzt Renault konzentriert auf eher exotische Märkte, Länder, an die man früher nicht geglaubt hat und die sich aber durch die konsequente Produktpolitik von Renault in wahre Gewinn-Oasen verwandeln. So zum Beispiel Russland. Das Land gehört mittlerweile zu den wichtigsten Akteuren auf dem Automobilmarkt weltweit. Doch hier genießt Renault einen gewissen Vorsprung – die Marke blickt auf eine lange und sehr erfolgreiche Tradition, treue Stammkundschaft und ein ganz besonderes Renommee.
Logisch ertönt nun die Entscheidung des Unternehmens, die Positionen in Russland weiter zu verstärken. Ab Ende 2009 möchte der Hersteller neben dem Logan ein zweites Modell im Moskauer Avtoframos-Werk produzieren. Es handelt sich natürlich um die neue Dacia-Limousine Sandero. Darüber hinaus wird die französische Nummer eins die strategische Allianz mit dem größten russischen Automobil-Hersteller Lada verstärken.
Renaults Investitionen sind auf jeden Fall gut überlegt. Im Gegensatz zu anderen europäischen Märkten erlebten hier die Neuwagenzulassungen einen Rekord-Zuwachs in den letzten Jahren. Nach 2,7 Millionen verkauften Neuwagen im Jahr 2007 wird für 2008 eine Steigerung der Neuzulassungen 3,2 Millionen Einheiten erwartet. (k-a)


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