Schlechte Nachrichten kommen nie allein    Februar 6, 2009

München, den 6. Februar (k-a) Als die Woche der schlechten Nachrichten erwiesen sich die vergangenen sieben Tage. Diese kamen wiederum aus allen Teilen der Welt und bestätigten das, was den Autoexperten bereits seit Monaten gut bekannt ist – die Autoindustrie leidet weltweit extrem. Einige Überraschungen gab es dennoch. So zum Beispiel von Honda. Der Hersteller galt bis jetzt als eine der sichersten Säulen in Zeiten der Krise. Doch auch die traditionsreichen Japaner müssen den Optimismus etwas begrenzen. Zum ersten Mal in seiner Geschichte befürchtet der Konzern Verluste.
Auch Toyota schreibt Geschichte. Zum ersten Mal seit der Entstehung des Unternehmens werden die Japaner einen operativen Verlust anmelden müssen. Bei Ford sieht es sowieso nicht rosig aus – nun steht aber auch das endgültige Ergebnis fest – 14,6 Mrd. Dollar Verlust meldete der Hersteller für 2008. Der Autobauer glaubt aber weiterhin daran, dass er die Krise auch ohne staatliche Hilfe überleben wird.
In Deutschland sind die Autoproduzenten doch nicht so selbstständig orientiert, wie ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der Financial Times Deutschland kommentiert. Aber eigentlich werden europaweit die Stimmen, die für staatliche Förderung für die Autokonzerne plädieren, immer lauter. Unter anderem meldete sich vor kurzem Fiat. Der italienische Konzern, der sich gerade von einer tiefen Krise gerettet hat, appelliert wieder an staatliche Hilfe. (k-a)


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