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München, den 24. April (k-a) Den Namen Korvette trugen Mitte des 18. Jahrhunderts erstmals kleine, wendige Kriegsschiffe. Eine gewisse Angriffslust wird mithin signalisiert. Und diese setzt natürlich Leistung voraus. Wie bereits das Vorgängermodell wird die Corvette C4 Grand Sport diesen Anforderungen mit einer Leistung von 442 PS gerecht, die sie nach amerikanisch-traditioneller Bausweise aus einem 6,2-Liter-V8 holt. Turbo, Kompressor und Co. Wird man vergeblich suchen, im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist auch heute noch Hubraum durch nichts zu ersetzen. Für ein noch sportlicheres Fahrverhalten sorgt eine größere Bremsanlage und ein härteres Fahrwerk. Und damit auch am Limit noch alles funktioniert, wurden ein Differential-Kühler und eine Trockensumpf-Ölschmierung verbaut. Optisch unterscheidet sich die C4 Grand Sport vom Basismodell vor allem durch breitere Radhäuser, die von 18 Zoll großen Rädern vorne und 19 Zoll froßen Rädern an der Hinterachse ausgefüllt werden.
Im Jahr 2010 folgt dann die Corvette C6 Grand Sport. Diese wird mit dem Front- und Heckspoiler sowie den Lufteinlässen vor den Hinterrädern der Corvette Z06 aufwarten, was zeigt, dass man sie modellstrategisch in die Nähe des 512 PS starken Modells rücken will. Auf die Straße wird die Leistung mittels eines Sechsgang-Automatikgetriebes gebracht, das ebenfalls manuell bedient werden kann.
Bleibt also zum Schluss nur die Frage, was das Coupe oder das Cabriolet mit Stoffverdeck kosten soll. Hierum aber macht Chevrolet leider vorerst ein Geheimnis. (k-a)