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München, den 20. Juli (k-a) Der Range Rover, seit jeher ein höchst geländegängiges Statussymbol, erhält einen neuen Top-Motor. Das Aggregat leistet satte 510 PS, die es aus fünf Litern Hubraum schöpft. Auch das maximale Drehmoment kann sich mit 625 Newtonmeter durchaus sehen lassen, schließlich haben wir es mit einem Benziner zu tun. Die Literleistung, man ahnt es bereits, wird natürlich letztlich durch einen Kompressor ermöglicht – derart beatmet schiebt der Achtzylinder das schwere Gerät mächtig an und ermöglicht den Sprint von Null auf 100 km/ in nur 6,2 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist nicht zuletzt wegen der geländegängigen Bereifung auf 225 km/h elektronisch abgeregelt. Für die Kraftübertragung sorgt eine Wandlerautomatik mit sechs Fahrstufen.
Die Maschine kennen wir bereits aus mehreren Modellen der Edelmarke Jaguar. Und wer sich über Sinn und Unsinn eines solchen Motors in einem Geländewagen mit dem Gewicht zweier Kompaktfahrzeuge und dem Luftwiderstand eines Kühlschrankes keine Gedanken macht, darf sich souverän motorisiert und für alle Situationen gewappnet fühlen. Für alle Anderen, insbesondere für Fahrer mit grünem Gewissen, die jedoch nicht auf einen Geländewagen verzichten wollen, bleibt alles beim Alten. Diese werden auf den TDV8 zurückreifen, einen Achtzylinder-Diesel mit 272 PS Leistung und ebenfalls einem stattlichen Drehmoment von 640 Nm.
Im gleichen Zuge erhält der Range Rover außerdem ein Facelift sowie eine umfangreichere Sicherheitsausstattung, die unter Anderem eine verstärkte Bremsanlage beinhaltet. Das alles hat natürlich seinen Preis: mindestens 85.900 Euro wechseln für den Diesel den Besitzer, stolze 110.400 Euro sind es für den aufgeladenen Fünfliter. (k-a)