Trauriges aus Detroit    Januar 26, 2010

München, den 26. Januar (k-a) Während die Tokyo Motor Show von vielen automobilen Erfolgen zu berichten weiß, leidet die Detroiter Ausstellung unter der sich immer breiter machenden Automobilkrise in der Neuen Welt. Die diesjährige Ausgabe der einst sehr populären und beliebten Automesse wurde zu einem sehr traurigen Fest – wenige Aussteller, wenige Erstpremieren und vor allem sehr wenig Show und Shine. Viele Automobilproduzenten mussten sogar auf Standpersonal verzichten und hatten nur leere Stände zu bieten. Die Frage, die immer noch in der Luft hängt, ist, ob die Welt immer noch die Detroiter Messe braucht.
Die wenigen Hersteller, die zu beeindrucken wussten, haben aber auf jeden Fall für Aufregung gesorgt. Allen voran sollte Ford erwähnt werden, der seine neue Version des Klassikers Focus präsentierte. Hyundais Equus ist auch ein neues Modell in dem Produktkatalog der Japaner. Es handelt sich um eine edle Luxuslimousine der Mittelklasse, die bald auf den Markt eingeführt wird.
Vor allem die deutschen Hersteller konnten von der Ausstellung profitieren. Diese präsentierten auch die mit Abstand aufregendsten Autokreationen. Die vier größten Autobauer hierzulande stellten ihre neusten Entwicklungen vor – Audi den e-Tron, BMW – den Z4sDrive35i und den Concept Active e, Mercedes die E-Klasse Cabrio und VW den New Concept Coupé. Neues gab es darüber hinaus auch von Maseratti und Ferrari, aber auch von Fiat und Lancia – Modelle, die eindeutig bewiesen, dass es den Italienern an Phantasie nicht mangelt. (k-a)