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München, den 5 März (k-a) Tuning macht die Runde. Es geht vor allem nicht mehr um wilde Motorpower und bohrende Auspuffe – das Ziel der Auto-Optimierungen scheint inzwischen vor allem die Individualität zu sein. Sportlichkeit und Geschwindigkeitswahn gehören in die Vergangenheit. Was heute zählt ist die dezente automobile Ästhetik, die beeindruckenden Akzente im Innen- und Außenraum, die eine neue Atmosphäre und atemberaubenden Eindruck schaffen sollen.
Dass man mit Tuning auch tatsächlich spielen kann, war bis jetzt vielen Autoenthusiasten nicht bekannt. Modell-Auto Tuning ist aber der neue Trend, der sich im Bereich des Modellbaus gerade durchsetzt. „Optimiert“ werden alle Modelle von der Stange in einem Format von 1: 18.
Die ersten getunten „Small“-Cars erschienen vor etwa fünf Jahre, als einige Modellbau-Anbieter getunte Mercedes-Modelle vorstellten. Inzwischen gibt es mehrere Hersteller, die solche upgradete Mini-Fahrzeuge im Produktkatalog haben. Anders als bei den Serienfahrzeug-Modellen, geht es hier nicht um Echtheit. Die Phantasie kennt dabei keine Grenzen. Der gewählte Maßstab 1: 18 erlaubt auch sehr aufwendige Tuning-Maßnahmen, die ganz realistisch dargestellt werden. (k-a)